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    Eine grosse Tradition verpflichtet

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Geschichte

140 Jahre Gastfreundschaft

Die bewegte Geschichte des Waldhaus Flims ist auch ein Stück Schweizer Hotelleriegeschichte. Ein Stück Tourismusgeschichte. Ein Stück Architekturgeschichte. Ein Stück Kunstgeschichte. Und die Verbindung von Tradition und Innovation zu einer vollendeten Form von Gastlichkeit. Ein Kulturhotel der besonderen Art.

Die frühen Jahre


1869

Gründung der «Kur- und Seebadanstalt Waldhaus Flims» durch die beiden Churer Peter-Jakob Bener-Caviezel und Dr. Paul Lorenz. Sie erhalten von der Gemeinde Flims die Konzession zum Bau einer Kuranstalt.

1877

Das Kurhaus wird eröffnet: mit 120 Betten, einer Sägerei, einem Postgebäude mit Stallungen und Wirtsstube, einer Wäscherei, einem Kuhstall, einer Wasserleitung für fliessendes Wasser in der Küche; und einer kleinen Badeanstalt am Caumasee. Direktor der Anstalt wird Johann Guggenbühl, der zuvor den «Zürcherhof» geleitet hat.

1881

Mit der Eröffnung der «Villa Belmont» steigt die Anzahl der Gästezimmer auf 200; ein hoteleigener Kurarzt wird engagiert.

1884

Die Insel im Caumasee geht in den Besitz des Hotels Waldhaus über.

La Belle Epoque


1889

Eröffnung der Jugendstil Villa Silvana; Bau des Murmeltiergeheges, das sich als beliebtes Ausflugsziel der Region etabliert. Elektrifizierung des Hotels und Inbetriebnahme des damals grössten privaten Elektrizitätswerks der Schweiz mit 60 PS.

1892

Direktor Guggenbühl verstirbt nach kurzer Krankheit. Seine Frau übernimmt zusammen mit den beiden Töchtern die Führung des Betriebes.

1893

Arrivée Ihrer Majestät der Regentin Emma der Niederlande mit Königin Wilhelmina und Gefolge in der «Villa Silvana». Für den königlichen Besuch wird ein Zimmer mit Arvenholz eingekleidet, Wände werden eingezogen und neues Mobiliar angeschafft. Der bisherige Sekretär Zahnder und Guggenbühls Töchter übernehmen die Direktion.

1894

Eine eigene Bäckerei entsteht; in einem fernen Winkel des Parks wird ein «Luftbad» mit Spiel- und Sportgeräten eingerichtet, für Frauen und Männer getrennt. Anstelle der gemeinsamen «Table d’hôte» können sich die Gäste gegen Aufpreis an kleinen Tischen persönlich bedienen lassen.

1900

Die Kur- und Seebadanstalt erwirbt das «Curhaus Segnes» in Flims-Waldhaus an der Strasse in die Surselva, das heutige Ristorante Pomodoro. Das Hotelier-Ehepaar Walther übernimmt die Generaldirektion.

Fin de siècle


1901

Der erste Telefonanschluss wird in einem eigens dafür gebauten Kiosk installiert. Aus Furcht vor Kurzschlüssen in sicherer Entfernung des Hauptgebäudes. Der erste Tennisplatz wird angelegt.

1904

Direktor Walther gibt bei Giovanni Giacometti das «Flimser Panorama» zur Dekoration des Casinos in Auftrag. Das Casino im heutigen Jugendstil-Pavillon wird als prunkvolle Unterhaltungsstätte mit 40 Servierfräuleins eröffnet. Alle Gebäude werden mit gedeckten Wandelgängen miteinander verbunden. Die Kuranstalt verfügt nun über 437 Gästebetten.

1910

Nachdem sich die Gefahrlosigkeit des Telefons während 10 Jahren bestätigt hat, wird die Telefonanlage erweitert und in das Hauptgebäude verlegt. In einige Zimmer werden Bäder eingebaut.

Die Goldenen Zwanziger


1920

Das erste Postauto fährt nach Flims. Der «Car Alpin» mit offenem Verdeck bringt neue Gäste. In den Gästehäusern werden 25 Bäder und Leitungen für fliessendes Wasser eingebaut.

1923

Die «Kur- und Seebadanstalt» ändert ihren Namen in «Kurhotels und Seebad AG». Das Hotel heisst jetzt «Park Hotel Waldhaus».

1927

Das Park Hotel feiert seinen 50. Geburtstag. Nach Aufhebung des Fahrverbots im Kanton Graubünden kommen viele Gäste mit dem Auto nach Flims. Die «Table d’hôte» wird aufgehoben und die «Saaltöchter» durch vorwiegend italienische Kellner ersetzt. Roman Bezzola wird Direktor des Park Hotels.

1943

Das junge Ehepaar Bezzola übernimmt die Generaldirektion. Während des Krieges werden auf freien Flächen der Parkanlage Gemüse, Kartoffeln und Getreide angepflanzt; eine Hühner- und Entenzucht wird eröffnet. Wiederholt sind Offiziersstäbe in den Hotels untergebracht.

Stunde null


1945

Gründung der Bergbahnen Flims und Bau der ersten Sesselbahn nach Foppa-Naraus.

1947

Nach 70 Sommersaisons wird das Hotel nach umfangreichen Umbauten erstmals im Winter geöffnet.

1948

Das Waldhaus Flims öffnet auch in der Vor- und Nachsaison, eine Sauna wird eingerichtet. Der langjährige Direktor Eduard Bezzola stirbt nach langem Leiden.

Aufbruch und Wandel


1967

Das einstige Kurhaus entwickelt sich zum Sporthotel. Das «Hotel Segnes» verfügt nach dem Anbau eines Flügels über 120 Betten. Beim Hauptgebäude wird eine kleine Eingangshalle und ein neuer Speisesaal angebaut. Am 8. Juni 1967 wird das Hallengartenbad und die neue Curlinganlage eröffnet.

1968

Direktor Roman Bezzola erkundigt sich beim Kunstmuseum Chur nach dem Wert des «Flimser Panoramas». Das Kunstmuseum zeigt kein Interesse, warnt vor einer teuren Restaurierung und will es nicht einmal geschenkt. Das Bild wird zusammengerollt und verstaut.

1971

Der Jugendstilsaal im Casino wird aufwändig restauriert.

1972

Die gedeckten Wandelgänge, mit denen die Gebäude miteinander verbunden sind, werden durch unterirdische Gänge ersetzt. Ein hoteleigener Kindergarten wird eingerichtet.

1975

Das Ehepaar Hugo Nussli-Bezzola übernimmt die Generaldirektion; Vorgänger Roman Bezzola war 45 Jahre tätig. Das Casino wird umgebaut und heisst neu «Pavillon».

1976

Mit dem Neubau der Tennishalle entsteht die erste hoteleigene Tennishalle der Schweiz mit zwei Plätzen.

1982

Eröffnung der beiden Appartementhäuser «Runca» und «Miramunt»; den Besitzern der Ferienwohnungen steht die gesamte Infrastruktur des Hotels zur Verfügung. Mit dem Erlös aus dem Verkauf wird die Renovation und Umgestaltung der «Villa Belmont» finanziert.

Tradition und Moderne


1984

Eröffnung des neuen «Chalet Belmont» mit Eigentumswohnungen, Suiten und Tagungsräumen. Josef und Marianne Müller übernehmen die Hoteldirektion.

1986

Josef Müller entdeckt das dreiteilige «Flimser Panorama» von Giovanni Giacometti, erkennt dessen Wert. Er lässt es restaurieren und hängt es in den Hoteleingang. Die Essoper «La cena è pronta» wird uraufgeführt.

1988

Das nicht mehr rentierende «Hotel Segnes» wird zum Restaurant «Pomodoro» umgestaltet; die Hotelzimmer werden dem Personal zur Verfügung gestellt. Das ehemalige «Bellavista» wird zu einem Chinarestaurant.

1990

Die «AG Kurhotels Flims-Waldhaus» ändert ihren Namen zu «Park Hotels Waldhaus AG». Das Kommunikationszentrums-Pavillon Ost, genannt Flem-Etage, und die Kunstgalerie werden eröffnet; das Hotel bietet die schweizweit ersten Peter-Burwash-International-(PBI)-Tenniskurse an.

1992

Eröffnung des Hotelmuseums «Belle Epoque», das zusammen mit einem Künstlerteam in den Kellerräumen unterhalb des Casinos eingerichtet wurde. Zahlreiche Gebrauchsgegenstände dokumentieren die über hundertjährige Hotelgeschichte.

1995

Eröffnung des Bündner Achitekturmuseums in Gedenken an den Flimser Architekten Rudolf Olgiati.

1997

Eröffnung der Kristallkluft mit der Kristallsammlung des Strahlers Paul Membrini im ehemaligen Weissweinkeller des Pavillons.

Die Jahrtausendwende


2000

Nach fast zwanzig Jahren in der Direktion verabschieden sich Josef und Marianne Müller, ihre Nachfolger sind Christoph und Sabina Schlosser.

2001

Eröffnung eines Kleintier-Streichelzoos im Park des Hotels.

2003

Die «Villa Silvana» wird umfassend renoviert, das Schwimmbad abgerissen und vor dem Pavillon als gläsernes Bade- und Wellnesscenter neu aufgebaut. Die alte Terrasse des Pavillons sowie die Jugendstilelemente von Halle und Eingangsbereich werden wieder hergestellt. Anstelle der alten Wäscherei entsteht die Residenz «Wald Park».

2004

Eröffnung des Wellnesszentrums «delight spa & beauty»; Eröffnung der wiederhergestellten Sonnenterrasse zum 100. Geburtstag des Jugendstil-Pavillons; Integration der «Gefühlskulisse» von Regisseur Daniel Schmid ins Hotelmuseum.

2005

Das Waldhaus Flims wird zum Ganzjahresbetrieb und schliesst jeweils nur für ca. drei Wochen im Frühling.

Mondanité


2006

Das Waldhaus Flims ist Gastgeberort der Herbst-Auswärtssession des eidgenössischen Parlaments. Das Grand Hotel gehört neu zu den «Leading Hotels of the World»; das delight spa & beauty zu den «Leading Spas of the World»; Bau der Residenz Ententeich. Aus der «Park Hotels Waldhaus AG» wird die «Waldhaus Flims Mountain Resort AG».

2007

Nach 10 Jahren Bauzeit wird der Flimser Umfahrungstunnel eröffnet; Bau der Residenz «La Cauma».

2008

Der Hotel- und Firmennamen wird geändert zu «Waldhaus Flims Mountain Resort & Spa»; das Grand Restaurant «Rotonde» und das Restaurant «Epoca» werden neu eröffnet, Bau der Residenz «Las Fluras».

2009

Die Tennishalle wird zur Waldhaus Arena für Curling und Events umgebaut; Bau der Residenz «Promenada Flem».

2010

Yasmin und Urs Grimm Cachemaille übernehmen die Führung des Waldhaus Flims.

2012

Eröffnung der Residenz «The Mountain Suites» mit 36 Luxus-Appartements, zwei «delight private spas» und der «Design Floating Suite». Das Grand Hotel Waldhaus und die Villa Silvana gehören neu zur Vereinigung «Small Luxury Hotels of the World».

2013

Das Grand Hotel Waldhaus wird von der SonntagsZeitung zum «Hotel des Jahres 2013» gekürt.

2014

Daniel Füglister wird Managing Director und Gastgeber des Waldhaus Flims. Eröffnung der Kristallsammlung von Paul Membrini in den Wandelgängen des Hotels; das Waldhaus Flims ist während 6 Wochen Drehort des Filmes «La Giovinezza» oder Englisch «Youth» des Filmregisseurs und Oscarpreisträgers Paolo Sorrentino; Neueröffnung des Restaurants «Epoca» mit neuem Konzept «Graubünden auf dem Teller».

2015

Eröffnung der Indoor Golf Lounge «Mundaun» im Chalet Belmont; Neueröffnung des Gewölbekeller-Restaurants «Il Tschaler», des Ristorante «Pomodoro» und der «Segnes Bar». Die Hotelgesellschaft ist überschuldet. Mitte Dezember wird die Übernahme durch die US-amerikanische Investitionsgesellschaft Z Capital Partners bekannt gegeben.

Ein Neubeginn


2016

Peter Schoch übernimmt als Managing Director die Führung des Waldhaus Flims. Das «Flimser Panorama» von Giovanni Giacometti wird versteigert. Ein Schweizer Privatsammler gibt für das dreiteilige Werk 4,05 Millionen Franken aus. Im August wird das Hotel vorübergehend geschlossen. Sämtliche Gebäude inklusive des Waldhaus Spa werden prachtvoll erneuert. Am 9. Dezember wird das neue Waldhaus Flims eröffnet. Der Hotelnamen wird von «Waldhaus Flims Mountain Resort & Spa» geändert zu «Waldhaus Flims Alpine Grand Hotel & Spa». 

2017

Das Waldhaus Flims feiert sein 140-jähriges Jubiläum.